Workshop zum Internationalen Frauentag 2026

Anlässlich des Weltfrauentags fand an unserer Schule ein Workshop für Schülerinnen der Klassen M10 A/B statt, der sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft beschäftigte. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmerinnen Raum zu geben, über gesellschaftliche Erwartungen, persönliche Erfahrungen und eigene Perspektiven nachzudenken und sich darüber auszutauschen.

Zu Beginn des Workshops setzten sich die Schülerinnen mit der historischen und aktuellen Bedeutung des Weltfrauentags auseinander. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erreicht wurden und in welchen Bereichen weiterhin Herausforderungen bestehen. Dabei wurden Themen wie Gleichberechtigung, Rollenbilder und Chancen in Bildung und Beruf diskutiert.

Zur Freude aller wurde die Veranstaltung durch die Jungen der beiden zehnten Klassen „unterbrochen“, die vorbeischauten um ihren Klassenkameradinnen und Lehrerinnen zum Weltfrauentag zu gratulieren und ihnen Rosen zu überreichen. Welch eine wunderbare Geste!

Im weiteren Verlauf arbeiteten die Teilnehmerinnen in kleineren Gruppen. Sie tauschten ihre Gedanken über die Rolle von Frauen in Familie, Schule, Medien und Arbeitswelt aus. Besonders wichtig war dabei die Frage, wie gesellschaftliche Erwartungen das Selbstbild von Mädchen und jungen Frauen beeinflussen können. Viele Schülerinnen brachten eigene Erfahrungen und Beobachtungen ein und reflektierten ihre persönlichen Standpunkte.

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops lag darauf, die Schülerinnen zu ermutigen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und selbstbewusst ihre Zukunft zu gestalten. Durch offene Gespräche und gemeinsame Reflexion entstand eine unterstützende Atmosphäre, in der unterschiedliche Meinungen respektvoll diskutiert wurden.

Der Workshop bot den Teilnehmerinnen eine wertvolle Gelegenheit, sich mit wichtigen gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen und ihre eigenen Perspektiven zu entwickeln. Viele Schülerinnen äußerten am Ende, dass sie neue Denkanstöße mitgenommen haben und sich bestärkt fühlen, ihre Stimme in gesellschaftlichen Diskussionen einzubringen.

Insgesamt war der Workshop eine bereichernde Erfahrung und ein wichtiger Beitrag dazu, das Bewusstsein für Gleichberechtigung und die vielfältigen Rollen von Frauen in unserer Gesellschaft zu stärken.

Sehr erfreut begrüßten die Mädchen mit ihrer Lehrerin Antje de Meer die Rektorin der GMS St. Nikola, Andrea Silberhorn sowie Frau Fuchs und Frau Theresa Humer von der McDonald´s Kinderhilfe, die sich an den Diskussionen rege beteiligten.

Jede Schülerin, Mitarbeiterinnen der Schule und die Mitarbeiterinnen und Mütter im Ronald McDonald Haus Passau erhielten eine weitere wunderbare Rose als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung. So nahm Frau Humer im Zuge unserer langjährigen Kooperation unsere besten Grüße und Wünsche mit zu den Müttern kranker Kinder ins Ronald McDonald Haus Passau.

Ein abschließendes, gemeinsames Beisammensein bei Tee und Kuchen ließen einen berührenden Workshop ausklingen und tolle Mädchen gestärkt und wertgeschätzt zurück in ihre Klassen gehen.

Alles Gute auf eurem weiteren Weg! Ihr alle seid tolle und starke Frauen!